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Een roze waterlelie in volle bloei op een vijver met waterlelies op de achtergrond.

Über Anandajay

Anandajay (1955, NL) ist seit über fünfzig Jahren als spiritueller Lehrer tätig. Sein Leben wurde schon früh von einer tiefen inneren Verbundenheit mit der Essenz des Daseins geprägt. Aus dieser Offenheit heraus widmete er sich der Vertiefung der Beziehung zu seinem eigenen Wesen und der Unterstützung anderer in ihrer spirituellen Entwicklung.

Er entwickelte zwölf Arbeitsformen, die Menschen helfen, den sinnvollen und glückbringenden Grund ihrer Existenz zu erfahren – ihre eigene spirituelle Echtheit als lebendige Leitlinie im täglichen Leben. Zur Unterstützung veröffentlichte er etwa fünfzig Musikalben (Mantras, Pujas und Ragas) und etwa zwanzig Bücher.

Sein Lebenslauf

Seine frühen Jahre

Anandajay hat sich schon als Kind irgendwie mit dem spirituellen Gefühl der Einheit verbunden gefühlt. Weil er sich nicht so richtig mit der Welt um ihn herum verbunden fühlte, fing er mit zehn Jahren an, sich mit Selbstfindung und Yoga zu beschäftigen. Mit fünfzehn beschloss er, seinen eigenen Weg zu gehen. Ihm wurde klar, dass er sich nur noch mit den spirituellen Werten des Lebens beschäftigen wollte. Er verließ das Gymnasium, um sich ganz Themen wie dem Leben, Gott, innerem Frieden, Existenz und den tieferen Schichten des Bewusstseins widmen zu können, und begann dafür bei einem indischen Lehrer mit Yogastunden.

Durch viel Zeit in der Natur zu verbringen untersuchte er die organischen Dimensionen seiner inneren Erfahrung. Ausgehend von seinen religiösen Gefühlen suchte er sowohl in christlichen als auch in buddhistischen und hinduistischen Traditionen nach Anerkennung für seine innere Erfahrung. Einige Jahre später zog er sich für ein Jahr in die stille Natur Finnlands zurück, um sein eigenes Bewusstsein noch tiefer zu ergründen. Nach verschiedenen Reisen durch Europa und Nordafrika brach er auf der Suche nach Tiefe nach Indien auf.

Nach Indien

Zehn Jahre lang hat Anandajay abwechselnd in Indien gelebt und zwischendurch auch mal in den Niederlanden, um Yoga zu unterrichten. Er hat sowohl längere Zeit alleine im Himalaya verbracht als auch herumgereist, um mit so vielen Lehrern wie möglich über seine inneren Erfahrungen zu reden.

Seine Affinität zu Aspekten der traditionellen indischen Spiritualität brachte ihn früh mit Yoga, Meditation, Pujas und klassischer indischer Musik in Kontakt. Schnell wurde ihm klar, dass er seine eigene tiefe Erfahrung des Menschseins und der Beseelung gerne und leicht mit diesen Elementen zum Ausdruck bringen wollte (Lese weiter unter dem Foto). 

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Die Jnanis (spirituell befreite Lehrer) Sri J. Krishnamurti, Sri Nisargadatta und Sri Ramana Maharshi haben ihn in seiner Selbstforschung stark bestätigt und unterstützt. Als er 27 Jahre alt war, ging er zur Vertiefung seines Yoga zu Yogacharya Sri S. Sundaram, dem angesehenen Begründer der Yogatherapie und der für den Westen zugänglichen Yogapraxis, der ihn individuell zum Yogalehrer und Yogatherapeuten ausbildete. Die tiefgehenden Begegnungen und Gespräche mit ihm führten zu einer besonderen Beziehung. 1983 gab Sri S. Sundaram ihm den Rat, nachdem er ihn dazu geinitiert hatte, zurück in den Westen zu gehen, weil es wichtig sei, nicht in Indien, sondern dort seine Lehren in Meditation, verschiedenen Formen des Yoga und der spirituellen Tiefe des Lebens weiterzugeben. Anandajay nahm diese damals unerwartete Ermutigung demütig und dankbar als wertvollen Zugang zu einer neuen Phase in seinem Leben an.

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Mit 19 gab er Yoga-Unterricht und einige Jahre später fing er an, Zusammenkünfte auf Basis von Satsang und Jnana Yoga zu organisieren. Nach seiner Rückkehr aus Indien hatte er ein florierendes Yoga-Zentrum in der Stadt Groningen, im Norden der Niederlande. In den 90er Jahren entwickelte Anandajay auch das Universelle Yoga und die Universelle Meditation, mit denen er sich auf die Wiedereingliederung der Spiritualität sowohl in der Meditation als auch im Yoga konzentrierte. Daraus entstand 1995 ein neues Retreat- und Ausbildungszentrum in der Nähe von Groningen.

Mit 43 Jahren wurde ihm während eines Aufenthalts in Indien während einer langen Meditation der Name Anandajay eingegeben. Das bedeutet frei übersetzt: die Segnungen des Herzens, oder Hingabe. Die Annahme dieses Namens ging mit einem immensen Gefühl von Licht und Raum einher, das ihn tief bewegte und gleichzeitig innerlich intensiv beruhigte. Seitdem gibt er alles, was er mit anderen teilen möchte, unter dem Namen The Light of Being weiter.

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Viele seiner Erfahrungen sind gefühlsmäßig mit dem spirituellen Erbe des alten Indiens verbunden, aber vollständig in die Freiheit des heutigen Lebens integriert. Charakteristisch für seinen Ansatz ist die Einfachheit, mit der er sich der Essenz des Menschseins nähert: ungekünstelt, direkt und im täglichen Leben erfahrbar.

Was er mit „The Light of Being” andeutet, ist keine Methode oder Lehre, sondern eine innere Lebensqualität. Es ist das Licht des Selbst, in dem alles erwachen kann – ein Zustand, den er als einfach, empfänglich, liebevoll und lebenskräftig erfährt. Diese Qualität entsteht nicht durch Übungs-programme oder gezielte Anstrengungen, sondern durch eine offene Lebenseinstellung. Sie gehört zum natürlichsten Zustand des Menschseins und geht über religiöse oder philosophische Rahmen hinaus.

Wenn du dieses Lebenslicht als „der Empfangende” zulässt, erkennst du dich selbst als das Wesentlichste und gehst aus dieser Beziehung heraus mit deiner Einzigartigkeit und der Welt um. Aus dieser Grundhaltung heraus laden alle Aktivitäten von The Light of Being dazu ein, in dir selbst anzukommen – damit Liebe wieder zu einer lebendigen Kraft in jeder Begegnung wird.

Die Entstehung von „The Light of Being”

In der Zeit nach dem Erhalt seines Namens entwickelte sich das spirituelle Zentrum in den Niederlanden weiter zum Anandajay-Zentrum. Im Jahr 2002 verlegte er dieses Zentrum in die ostbelgische Eifel, wo er The Light of Being® gründete. Von dort aus verbreitete er seine Botschaft der Einsicht, Liebe und des Friedens – nun auch gemeinsam mit anderen über The School of Spiritual Awareness. 

Er entschied sich bewusst für den Namen The Light of Being®, weil die Weitergabe des Lichts des Seins, wie er es in seiner Offenheit erlebt, den Kern seiner Arbeit bildet. Licht – sowohl von außen als auch von innen – lässt uns wachsen, leben und bewusst werden. In dieser Offenheit verschwindet der persönliche Drang zur Manifestation und das Licht des Seins kann frei durch uns hindurch nach außen strömen. Dieses Lebenslicht berührt jeden Aspekt der Existenz und offenbart seine Quelle: die liebevolle Seele.

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Der Reichweite seiner Arbeit

Aus dieser inneren Grundlage heraus – in der Liebe als lebendige Kraft wirkt – hat Anandajay sein Werk weiterentwickelt. Der scharfe Kontrast zwischen den anhaltenden Notlagen in der Welt einerseits und der liebevollen Reinheit der Essenz, die jeder Mensch in sich trägt, andererseits, hat ihn immer wieder dazu bewegt, dazu beizutragen, diese friedliche und beseelte innere Erfahrung zugänglich zu machen. Eine Erfahrung, die dich mit der bewegenden Schönheit und Kraft deiner Essenz in Kontakt bringt und dich zu einer spirituelleren, großzügigeren und bewussteren Lebenseinstellung einlädt.

Seit 2005 gab Anandajay kontinuierlich intensive Retreat-Programme in seinem Zentrum, das in einer alten Wassermühle in den Wäldern von Igelmondermühle untergebracht ist. In dieser Zeit nahmen auch die zwölf Arbeitsformen ihre heutige Gestalt an – praktische Zugänge zur Vertiefung, mit denen die Schüler dabei unterstützt wurden, eine tiefere Verbindung zu ihrer Essenz herzustellen. So entstanden die Light of Being-Lehren: LightMessenger, BeingMeditation, ShantiYoga, PeaceBreathing, MantraPrayers, HeartSinging, LovesharingTantra, ChakraHealing, KoshaMassage, AuraAwakening, SacredDance und SoulGuidance sowie eine sechsjährige Yoga- und Tantraausbildung.

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In denselben Jahren entstanden seine Musikalben mit Mantras und Pujas. Viele lernten bei ihm die meditative Tiefe des Tanpura-Spiels und des Singens aus dem Herzen kennen. In dieser Periode nahm auch seine publizistische Arbeit einen Aufschwung und es erschienen zahlreiche Bücher, unter anderem über Einsicht (Bezieling door Inzicht und Zegeningen van het hart), Meditation, Yoga (Yoga beleven en geven vanuit zijn Spirituele Diepgang und Surya Namaskar), Puja (Mantra-Gebete) und sakralen Tanz.

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Im Jahr 2019 zog das Light of Being-Zentrum aus den Kiefernwäldern auf den Berg des Weilers Hergersberg, etwa sechs Kilometer entfernt. Dort kamen die bereits bestehenden Nebengebäude und Wohnräume mehrerer Schüler mit Anandajays Wohn- und Arbeitshaus an einem Ort zusammen.

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Alles, was Anandajay heute anbietet, basiert auf dem, was er in fünfzig Jahren Unterricht und in der Beziehung zu seinen Schülern als wesentlich und hilfreich erfahren hat.

So gibt er jedes Jahr ein vierzehntägiges Light of Being-Retreat, in dem er Supervision in den zwölf Arbeitsformen anbietet und Begleitung bei der Vertiefung des spirituellen Lebensweges gibt.

Außerdem hat er die umfangreiche Trilogie von Arbeitsbüchern „Ontmoet je Essentie” (Begegne deiner Essenz) geschrieben, die als integraler spiritueller Lebensweg gedacht ist, den man selbstständig gehen kann. Dieser Weg, der sich um 21 Lebensthemen dreht und auf den zwölf Arbeitsformen basiert, wird in Arbeitsbüchern und E-Books angeboten und durch Mantras, Pujas, Meditationen und Themenvideos unterstützt.

Anandajay lädt jeden, der sich eine tiefere Beziehung zu seiner Essenz wünscht, ein, sich – begleitet oder selbstständig – auf die Begegnung mit der mystischen, wertvollen und erfüllenden Tiefe der eigenen Existenz einzulassen.

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